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Der Ortsteil Radegast

Die Orte Radegast, Berendshagen, Dolglas, Miekenhagen, Pustohl, Sophienholz und Steinhagen gehören zum Ortsteil Radegast. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Radegast geht auf das Jahr 1224 zurück. Der Ort Steinhagen wird zum ersten Mal 1751 als neu eingerichtete, zu Radegast gehörende Kossatenstelle beschrieben. SportanlageDie einwohnermäßig kleinsten Orte sind Dolglas und Sophienholz mit je vier Einwohnern. Dolglas wird erstmalig 1618 beim Verkauf des Gutes Berendshagen genannt. 1957 erfolgte die Eingemeindung nach Radegast. Die Zusammenlegung der Gemeinde Berendshagen mit Dolglas und Pustohl zur Gemeinde Radegast wurde 1950 vollzogen. Miekenhagen wurde 1224 urkundlich bestätigt. Das Bauerndorf Miekenhagen gehörte bis 1582 dem Hof Siemen an. 1790 wird Miekenhagen durch den Erbherrn aus Gerdshagen verkauft. 1945 wird das Gut durch die Bodenreform aufgesiedelt.

Radegast liegt mit seinen 519 Einwohnern im westlichen Teil der Gemeinde Satow. Die Hauptwohnform in der 20 km² großen Gemeinde ist neben den historisch entstandenen bürgerlichen Hofstellen das eingeschossige Ein- und Zweifamilienhaus. Die vorgenommenen Lückenbebauungen gliedern sich harmonisch in die Ortsbilder ein. Am Ausbau des vorhandenen Straßen- und Wegenetzes wird weiter festgehalten.

Derzeit befinden sich im Ortsteil 16 ansässige Gewerbetreibende. Durch die Nähe zur Autobahn A 20 mit der unmittelbar an den Ortsteil angrenzenden Ausfahrtsstelle Kröpelin bietet sich die weitere Ansiedlung von Gewerbe an.


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