OrtsteileStandortHeiligenhagen

Der Ortsteil Heiligenhagen

Unter dem Namen Wildeshusen erfolgte im Jahre 1232 die erste urkundliche Erwähnung. 1304 wurde Heiligenhagen unter dem Namen Heiligengeisteshagen erwähnt. 1428 kam das Dorf in Landbesitz und entwickelte sich zu einem Bauerndorf. OrtsansichtNach dem 30-jährigen Krieg im Jahre 1648 waren im Ort nur noch 3 Bauern ansässig. Um 1870 wurde die Gaststätte errichtet sowie 1904 der Saal angebaut. Da das gesamte Gebäude dem Verfall preisgegeben war, wurde es 1998 abgerissen. Der Bau der ehemaligen Molkerei erfolgte 1911. Im Jahre 1972 wurde diese nicht mehr benötigt und wurde zur Verkaufsstelle ausgebaut. Heute wird dieses Gebäude als Freizeitzentrum genutzt und ist zu diesem 1999 umgebaut worden. Das Gebäude neben der Kindertagesstätte wurde bis 1969 als Schule genutzt und dann zu einer Wohnung umfunktioniert.

KircheHeiligenhagen hat im Jahr 1991 einen Bebauungsplan erarbeitet und durch dessen Umsetzung vielen neuen Bürgern die Grundlage für die Errichtung eines neuen Zuhauses geschaffen. Durch den Eigenheimbau in der Püschower Straße und in der Büdnerreihe sowie durch Lückenbebauung hat die Ortschaft nicht nur an Attraktivität gewonnen, sondern auch seine Einwohnerzahl auf 824 erhöht. Die Lückenbebauung und der Ausbau des Straßen- und Wegenetzes werden weiter fortgesetzt. In Heiligenhagen sind 52 Gewerbetreibende ansässig, u.a. Autohäuser, Baufirmen und eine Blumenhandlung. Für die weitere Ansiedlung von Gewerbe werden die Autobahnanschlussstellen Bad Doberan und Kröpelin der BAB A 20 gute Voraussetzungen bilden. Geprägt wird der Ortsteil mit einer Ausdehnung von 7,4 km² durch die landschaftlich schöne Lage. Dadurch wirkt sie auf Urlauber sehr anziehend. Wanderungen sind möglich in Richtung Püschow und Satow.


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